Podcast

Filmfest Dresden 2016

FFD16

Erneut zu Besuch in Dresden bei einem der schönsten Kurzfilmfestivals von Deutschland. Die Kinosäle bis in die erste Reihe gefüllt, die Filmauswahl von bewegend einfach bis haarsträubend verstörend. Im Gespräch mit der Medienkünstlerin Maria Auerbach geht es um einige der Preisträgerfilme.

Links zu den besprochenen Filmen:
copy complete | OVER | Ameryka | Daphné ou la belle plante
ON AIR | Kaputt | Die Weite suchen | Simply the worst

Das Kaninchen bin ich

DEFA_Kaninchen-6

Die FilmGespräche gehen weiter. Bevor hier demnächst ein ausführliches Gespräch zum Filmfest Dresden 2016 erscheint, hat zunächst der Filmpodcast Wiederaufführung ein Gastspiel auf diesem Kanal.

Am 5. April 2016 war es soweit: fünf der 1965 verbotenen DEFA-Filme kommen in den nächsten Wochen in Rostock erstmals auf die große Leinwand. Studierende der Universität Rostock haben sich intensiv mit den Filmen dieser Reihe beschäftigt und die Umstände und Folgen des sogenannten Kahlschlag-Plenums beleuchtet. Die Ergebnisse ihrer Arbeit bilden den Rahmen der Filmvorführungen, abgerundet mit Filmgesprächen im Anschluß. Der erste Film “Das Kaninchen bin ich” ist uns wohlbekannt und wurde bereits in Ausgabe WA083 ausführlich von uns besprochen. Ergänzend dazu veröffentlichen wir nun diese Spezialausgabe mit dem kompletten Mitschnitt von der Einführung und dem Gespräch mit dem Schauspieler Wolfgang Winkler.

Die Aufzeichnung entstand mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung MV.

DOK Leipzig 2015

Dok2015

Ich habe mir für diese Ausgabe Maria und Christina als Gesprächspartnerinnen eingeladen und gemeinsam stellen wir euch zwei Wettbewerbsfilme des 58. Internationalen Festivals für Dokumentar– und Animationsfilm vor. Der anrührende Kurzfilm “A Documentary Film” zeigt die Einsamkeit eines Vaters, während die abendfüllende Dokumentation “The Wolfpack” von einer Kindheit in Isolation erzählt. Außerdem plaudern wir auch ein wenig über die Atmosphäre dieses schönen Festivals und Maria gibt noch ein paar Filmempfehlungen.

Die Trailer der besprochenen Filme: (mehr …)

Winter adé

WinterAde

Als Helke Misselwitz auf der Leipziger Dokumentarfilmwoche im Herbst 1988 ihren Film „Winter adé“ vorstellte, kam dies einer Sensation gleich: Noch nie vorher waren Frauen in der DDR derart offen vor der Kamera aufgetreten, um von ihren Hoffnungen, Sehnsüchten und Enttäuschungen zu erzählen. Der Film verwies auf einen deutlichen Stimmungswechsel im Osten Deutschlands, der sich ein Jahr später, wiederum in Leipzig, endgültig seine Bahn brach. Darüber hinaus erweist sich „Winter adé“ als ein künstlerisch nachhaltig wichtiger und ästhetisch geschlossener Film, den es neu zu entdecken gilt.
Die Heinrich-Böll-Stiftung MV in Kooperation mit Kino unterm Dach e.V. boten am 15.10.2015 in Schwerin die Gelegenheit zu einem Wiedersehen – in 35mm auf der großen Kinoleinwand und mit anschließendem FilmGespräch, das in dieser Podcast-Ausgabe vollständig nachgehört werden darf.

Anderswo

Anderswo_thumb

Die Regisseurin Ester Amrami spricht über ihr Spielfilmdebüt “Anderswo”, in dem eine junge Israelin auf der Suche nach Heimat und Familie ist. Dies ist die zweite Veranstaltung in der Filmreihe „Das besondere Verhältnis. 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen“, präsentiert von der Heinrich-Böll-Stiftung MV.

Hannas Reise

HannasReise_thumb

2015 jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Staaten zum 50. Mal. Anlass für die Heinrich-Böll-Stiftung MV mit einer kleinen Filmreihe das Verhältnis dieser Länder zu beleuchten. Wie steht es wirklich um die deutsch-israelischen Beziehungen? Welche Sicht haben Israelis und Deutsche auf die jeweils andere Nation? Den Auftakt bildet der Film Hannas Reise, in dem eine deutsche Studentin ein soziales Praktikum in Israel absolviert. Dabei kommt sie in besonderer Weise mit Menschen und Kultur in Berührung.
Die aktuelle Episode der “FilmGespräche” dokumentiert die Unterhaltung direkt im Anschluß an die Vorführung am 12.05.2015. Die Journalistin Renate Heusch-Lahl befragt die Autorin der Romanvorlage Theresa Bäuerlein und die ehemalige FSJ-Mitarbeiterin Mirjam Krane, die über die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Israel war.

Filmfest Dresden 2015

FilmfestDresden2015_thumb

Mein erster Besuch beim Filmfest Dresden. Es wurden knapp 80 Kurzfilme im nationalen und internationelen Wettbewerb gezeigt und ich nehme gerne vorweg: es war ein überwältigendes Programm und ein hervorragend organisiertes Festival. Den Publikumspreis für den besten deutschen Beitrag gewann dieses Jahr die RostockerSchule-Produktion “Betonfraß”. Ich hatte die Gelegenheit von diesem Film den Regisseur Karsten Kranzusch und den Schauspieler Kay Liemann zu einer Festivalnachlese vor dem Mikro zu versammeln. Gemeinsam besprechen wir vor allem den Internationalen Wettbewerb, und berichten zusätzlich, neben den allgemeinen Festivaleindrücken, auch von einigen bemerkenswerten Filmen aus dem deutschen Wettbewerb.

Mehr zum Festival auf der Homepage oder direkt im Katalog.

Links und Trailer zu den besprochenen Filmen

Viel Spaß beim Hören und ich freue mich auf euer Feedback hier in den Kommentaren oder bei Facebook!

Interview: Burhan Qurbani

InterviewQurbani_YT-Thumb

Ein Gespräch mit dem Regisseur Burhan Qurbani, aufgezeichnet am 19.Januar 2015, kurz vor der Rostock-Premiere seines zweiten Kinofilms Wir sind jung. Wir sind stark.. Die erschreckenden Ereignisse von Lichtenhagen 1992, als ein aufgebrachter Mob tagelang ein Asylbewerberheim belagerte und schließlich in Brand setzte, dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Wir sprechen darüber, wie die filmischen Mittel des Kinos dabei helfen können und wie Burhan Qurbani daran zusammen mit seinem Filmteam gearbeitet hat.

Wer neugierig ist, wie das Rostocker Publikum den Film bei der Premiere aufgenommen hat, findet die komplette Aufzeichnung des Publikumsgesprächs bei YouTube.

Wir sind jung. Wir sind stark.

Filmpremiere_Thumbnail

Am 19. Januar 2015 fand die Rostocker Premiere von “Wir sind jung. Wir sind stark.” statt, veranstaltet von der Heinrich-Böll-Stiftung MV mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung MV.
Das Gespräch der Filmschaffenden mit dem Rostocker Publikum ist in dieser ersten Ausgabe des Podcasts “FilmGespräche” vollständig dokumentiert. Über die Kapitelwahl gelangt ihr auch direkt zu den einzelnen Themen und Fragen.
Wer über den Spielfilm hinaus noch mehr über die Ereignisse von Lichtenhagen 1992 erfahren möchte, dem seien die Video-Interviews mit drei Zeitzeugen ans Herz gelegt. Wahlweise als kompakte Dokumentation in “Lichtenhagen bewegt” (20 min.) oder in Form der ungekürzten Rohmaterial-Versionen findet ihr die Videos bei YouTube.